Phytotherapie

Phytotherapie dient zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen wie zum Beispiel Pulver, Tee, Extrakte oder Tinkturen.
Phytopharmaka entfalten eine starke Wirkung mit geringen Nebenwirkungen im Vergleich zu synthetisch hergestellten Arzneimitteln.
Der Ursprung der Phytotherapie liegt in der Naturheilkunde, ist jedoch heutzutage ein fester Bestandteil der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin. Es werden weltweit mehr als 20.000 Pflanzenarten zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet.

Hier einige Beispiele bei denen Phytopharmaka verordnet werden:

  • Atemwegserkrankungen (akut und chronisch)
  • Erkältungskrankheiten (z. B. grippale Infekte)
  • Gallenerkrankungen (z. B. Gallenflussstörungen)
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Immunabwehr-Steigerung
    (z. B. bei alten oder gestressten Menschen, Schwangeren)
  • Lebererkrankungen
  • Magen- und Darmerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Gicht)
  • Urogenitalerkrankungen
  • Vegetative Zustände (z. B. Erschöpfung, Schlaflosigkeit)
  • Verdauungsbeschwerden